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Der SV Phönix Bochum bekommt 212.000 Euro von der Stadt Bochum. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss beschlossen. Mit dem Geld beteiligt sich die Stadt an dem Bau eines Kunstrasenplatzes den der Verein in Eigenregie bauen will. Die Gesamtkosten für das Kunstrasenprojektes des SV Phönix Bochum an der Gemeindestraße in Hofstede liegen bei rund 540.000 Euro.


Beginn der Baumaßnahmen am 17.05.2017

Sechs Masten leisten 24 000 Watt

Der Sportplatz an der Gemeindestraße erhielt am Mittwoch, den 17.05.17 eine neue Flutlichtanlage mit 12 Leuchten.

Am Mittwoch rückten die Techniker einer Spezialfirma an, um die neue Beleuchtung zu installieren. Es wurden 12 Leuchten technisch für die Montage vorbereitet, ehe zwei Techniker in den Steigwagen gingen, um die jeweils 2 000 Watt strahlenden LED-Leuchten in luftiger Höhe anzubringen.

Wenn die neue Flutlicht-Anlage installiert ist, soll sie den neuen Kunstrasenplatz – ohne die Autofahrer auf der neben gelegenen Poststraße zu blenden – mit 24 000 Watt nach Normvorgabe ausleuchten. Es wird dann sechs Masten geben, jeweils zwei an der Mittellinie mit je zwei Leuchten und jeweils zwei auf jeder Spielfeld-Hälfte.

 

Der erste Spatenstich erfolgte am 28.05.2017

Das Kunstrasen-Projekt des SV Phönix Bochum kann starten!

 

Phönix Gemeindestraße | Bei strahlendem Sonnenschein wurde unter den Augen von Europaparlamentarier Axel Schäfer und den Ratsfrauen in der Bezirksvertretung Hofstede, sowie zahlreichen Gästen und Spielern der erste Spatenstich für den neuen Kunstrasenplatz symbolisch ausgeführt.

In der Sommerpause wird aus dem alten Ascheplatz von den Verantwortlichen des SV Phönix der neue Kunstrasenplatz in Eigenregie gestaltet.

Norbert Werdelmann, der dem Verein SV Phönix vorsteht, konnte den zahlreichen Politikern und Sponsoren die sich für die Neugestaltung eigesetzt haben, aber auch den vielen ehrenamtlichen Mitgliedern und (Ehe) Partnern für ihren Einsatz im Vorfeld und bei der Planung danken.


 

Abriss und Entsorgung der Verkaufscontainer usw.

Grundriss der neuen Verkaufsstelle mit Überdachung und Toilette

Entsorgung der Ascheschicht

Mit Beginn der Baumaßnahmen hat Baggerführer Oliver Hamann zunächst die ca. 10 cm dicke Ascheschicht abgetragen. Viele Sattelschlepper haben sich auf den Weg gemacht, um ca. 900 Tonnen Asche zu entsorgen.

Einbau der Drainage

Drainagesysteme verhindern Vernässungen auf dem Spielfeld, indem sie anfallendes Niederschlagswasser abführen und so ein schnelles Abtrocknen des Spielfelds garantieren. Das Wasser fließt in seitlich angebrachte Sammelbecken ab.

Die Vorbereitungen für den Einbau der Außendrainage (Sammler) wurden getroffen und erste Entwässerungsgräben um den Sportplatz gezogen. Die Sammler transportieren das überschüssige Wasser zu einem Kanalabfluss.

Die längs über den Platz verlaufenden Drainagerohre, die sogenannten Sauger (gelbe), werden mit einem leichten Gefälle, in einem Abstand von 6 m, verlegt. Sie leiten das aufgenommene Niederschlagswasser zu den um den Platz verlaufenden Sammlern. Die an den Ecken und seitlich neben der Mittellinie eingebauten Opti-Control-Schächte dienen dazu, in gewissen Zeitabständen, die sogenannten „Sammler“ zu reinigen um Verstopfungen vorzubeugen. Anschließend wird der Graben mit einem filterstabilen Kies bis zur Unterkante der Drainageschicht aufgefüllt. Zuletzt wird der Graben verdichtet um spätere Setzungen zu vermeiden.

Kantensteine und Pflasterflächen

Am 22.06.2017 ist damit begonnen worden, mit dem Setzen von Kantensteinen, die um den Platz herum vorgesehenen neuen Pflasterflächen und Wege vorzubereiten. Kanten- und Muldensteine wurden verlegt, nun werden die Pflastersteine gesetzt.

 

Bericht der WAZ vom 20.07.17

Bau_des_Kunstrasenplatzes_in_Bochum.pdf

Nach dem Einbringen aller Kantensteine sind inzwischen die genauen Abmessungen des entstehenden Kunstrasenplatzes gut zu erkennen. Mitte Juli sind die Pflasterflächen rund um den neuen Sportplatz fertiggestellt worden. Lediglich der Eingangsbereich zum Kunstrasenplatz muss nach Fertigstellung des Platzes noch mit einer Pflasterfläche versehen werden.